
Bildungsstandort Dorf: Einstimmiger Vergabebeschluss für zukunftsweisendes Bildungsprojekt
Nach vier Jahren intensiver Vorarbeit wurde ein wichtiger Meilenstein für den Bildungsstandort Dorf erreicht. Der Gemeinderat hat einstimmig die Vergabe des Totalunternehmer-Vorhabens beschlossen und damit den Weg für die Umsetzung eines der bedeutendsten Bildungsprojekte der Gemeinde geebnet.
Der Beschluss erfolgte während der vergaberechtlich vorgeschriebenen Stillhaltefrist unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nach deren Ablauf kann nun offiziell bekannt gegeben werden, dass das Siegerprojekt feststeht.
Im Rahmen des Vergabeverfahrens wurden insgesamt fünf Projekte eingereicht. Drei davon wurden von der Fachjury als qualitativ hochwertige und grundsätzlich realisierbare Lösungen bewertet: die Projekte der STRABAG AG (Innsbruck), Ing. Hans Bodner Bau GmbH (Kufstein) und RIEDERBAU (Schwoich). Durch intensive fachliche Prüfungen, konstruktive Dialogrunden sowie Nachbesserungen der Bieter konnte die Qualität der eingereichten Projekte im Verlauf des Verfahrens nochmals deutlich gesteigert werden. In den letzten Bieterrunden konnten insbesondere bei der Haustechnik sowie der Grün- und Freiraumgestaltung hochwertige und zukunftsweisende Lösungen erzielt werden.
Als Bestbieter wurde letztlich die STRABAG AG ermittelt.
Die Projektkosten bewegen sich innerhalb des vorgesehenen Gesamtrahmens von 13,4 Millionen Euro inklusive standarderhöhender Maßnahmen.
Die Ausschreibung beinhaltet Räumlichkeiten für Kinderkrippe, Kindergarten und Volksschule, einen Turnsaal, Bewegungsräume, einen Mittagstisch, Räume für die schulische Tagesbetreuung sowie Musik-, Werk- und Nebenräume. Darüber hinaus entstehen attraktive Außenbereiche, ein funktioneller Dorfplatz und eine Tiefgarage. Alle derzeit fehlenden Räumlichkeiten können somit realisiert werden.
Mit dem einstimmigen Vergabebeschluss ist nun ein wesentlicher Schritt gesetzt, um den Bildungsstandort Dorf nachhaltig weiterzuentwickeln und beste Rahmenbedingungen für Kinder, Familien sowie die Bildungsarbeit in der Gemeinde zu schaffen.
Als Obfrau des Sonderbauausschusses Bildungsstandort Dorf freut sich Silvia Pöhli besonders über den einstimmigen Beschluss des Gemeinderats: „Das zeigt einmal mehr, dass wir in Völs bei diesem wichtigen Zukunftsprojekt parteiübergreifend konstruktiv zusammengearbeitet haben. Gerade bei einem Vorhaben dieser Größenordnung ist eine sachliche Zusammenarbeit keine Selbstverständlichkeit. Umso mehr freut es mich, dass wir gemeinsam eine tragfähige Lösung für die Zukunft unserer Kinder und Familien erreichen konnten. Auf dieser Grundlage können nun die nächsten Umsetzungsschritte erfolgen.“

